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Über dem Hochaltar erhebt
sich heute die monumentale Lichterkrone, die
Bischof Hezilo für den von ihm 1061 wiederhergestellten
Dom gestiftet hat.
Bis zur Kriegsauslagerung hing der Heziloleuchter
im Langhaus des Domes.
Dieser romanische Radleuchter versinnbildlicht
mit seinen jeweils zwölf Türmen
und Toren das himmlische Jerusalem, auf das
auch die Inschrift des Leuchters Bezug nimmt.
In der Offenbarung wird von der "Heiligen
Stadt, das neue Jerusalem" (Offb 21,10ff),
gesprochen, deren Tore immer offen stehen
und in der das Volk Gottes versammelt ist.
Von den vier mittelalterlichen Kronen, die
sich erhalten haben (außer in Hildesheim
noch im Aachener Münster und auf der
Großcomburg), ist der Heziloleuchter
das älteste und mit mehr als sechs Metern
Durchmesser auch das größte Goldschmiedewerk. |
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