Das eherne Taufbecken stand
bis ins 17. Jh. im westlichen Teil des Mittelschiffes
und wurde erst 1653 in diese Kapelle versetzt.
Der Stifter Wilbernus hat sich im Widmungsbild
zu Füßen der Gottesmutter darstellen
lassen.
Vielleicht ist er identisch mit dem berühmten
Wilbrand von Oldenburg, der bis zum Beginn
der 20er Jahre des 13. Jh. als Dompropst in
Hildesheim nachgewiesen werden kann.
Vier kniende Figuren, die vier Paradiesflüsse
symbolisierend, tragen den Taufkessel.
Während der Domsanierung wird das Taufbecken an das Bodemuseum in Berlin verliehen, wo es ab dem 29. September 2010 ausgestellt wird. |
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