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Holzdecke
 
Das Deckenbild entstand zu Beginn des 13. Jahrhunderts (auf Eichenbrettern gemalt, 27,6 x 8,7 m).

Es handelt sich um eine Darstellung des „Jesse-Baumes“ (Jesse = Isai ist der Vater Davids, aus dessen Stamm der Messias geboren werden soll) in Verbindung mit den biblischen Stammbäumen Jesu (Mt 1,1-17 und Lk 3,23-38).

Das Deckenbild enthält eine Reihe mit acht Hauptfeldern. Im ersten Hauptfeld sind Paradies und Sündenfall dargestellt.
Das zweite Hauptfeld zeigt Jesse auf einem prunkvollen Lager, aus dem ein Baum hervorwächst („Jessebaum“).
Die Hauptfelder drei bis sechs verstehen sich als Früchte dieses Baumes. Im siebten Feld folgt Maria als die „neue Eva“.
Das letzte Hauptfeld ist nicht im Original erhalten. Mit dem Einsturz des Vierungsturmes 1650 wurde dieses Bild (und die umliegenden Bilder) zerstört.

Das jetzige Bild ist nach einer Vorlage des 19. Jahrhunderts 1960 entstanden. Es zeigt Christus als Weltenrichter.

In den beiden Bildreihen rechts und links der Hauptfelder finden sich vor allem Propheten.
 
 
Auf dem virtuellen Rundgang durch St. Michaelis sehen Sie:

1. Grundstein
2. Kreuzgang
3. Engelchorschranke
4. Säulenwechsel
5. Steinbüste Bernwards
6. Holzdecke
7. 360°-Panoramablick in der Krypta
8. 360°-Panoramablick vom Altar
9. 360°-Panoramablick vom Hochchor
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